Wer wir sind
Mein Herrchen und meine Vorgänger Paule und Dikka und natürlich ich selbst: Gängsta
So, jetzt kommt das Herrchen auch mal zu Wort. „Unbepelztes Personal: Frechheit!"
Tja, wie bin ich zum Akita und zu „Gängsta“ gelangt? Ich sach immer: seit meiner Scheidung bin ich auf den Hund gekommen ! Aus der Scheidungsmasse blieb für mich der von meiner Ex frau und mir in glücklichen Zeiten gekaufte schwarze Labrador „Paule“ übrig. Und er war für mich wichtig!
Er starb mit 12 Jahren an einem zu spät erkanntem Hirntumor.
Es tat weh und ich konnte mir erstmal nicht mehr vorstellen, wieder eine „Gumminase“ als Kamerad an meiner Seite zu haben.
Ca. 3 Jahre später fragte mich ein Schützenbruder: „Sag mal, Du hattest doch früher mal einen Hund, willste nicht wieder einen?“ Ich fragte warum und er erzählte mir, dass er in einer Tierschutzgruppe sei, die gequälte und misshandelte Hunde befreie und sie hätten da gerade einen Hund, den diese Gruppe nicht loswürde… „zeig mal nen Foto! Um Gottes Willen, ein Akita!“ Ich hatte von dieser schwierigen und eigensinnigen Rasse schon gehört und das kam so gar nicht für mich infrage. 3 Nächte habe ich von ihm geträumt, dann sind wir nach Berlin gefahren, um ihn abzuholen. Ich habe ihn „Dikka“ genannt. Dikka war völlig traumatisiert und fast blind, da er seine ersten 3 Lebensjahre im nassen, dunklen Keller gehalten wurde, Weil seine Vorbesitzer mit ihm nicht klargekommen sind. Es sind ja immer die Hunde schuld, niemals der Mensch! Dikka hatte vor ALLEM Angst, zuckte bei jeder schnellen Bewegung der Hände und Füße zurück, weil er Schläge und Tritte erwartete.
Ich ließ ihn erstmal ankommen und gab ihm Ruhe und langsam schenkte er mir sein Vertrauen. Mein Gott, war ich glücklich, als er morgens als ich noch auf der Bettkante saß- er ankam und mir den Bauchnabel ausleckte! Es wurden meine bis dahin glücklichsten 5 Jahre.
Am 23.6.23 nach 3 Monaten Kampf erlitt er seinen letzten Schlaganfall direkt neben mir um 13 Uhr. Um 15.30 Uhr hätten wir noch einen Termin in der Tierklinik gehabt, doch er war schon zu schwach und hatte sich wohl schon aufgegeben.
Jeder, der um seinen Seelenhund gekämpft und ihn verloren hat weiß, wie ich mich gefühlt habe.
Diesen Schmerz wollte ich nie, nie wieder empfinden! Und deshalb auch nie wieder einen Akita in mein Leben lassen denn niemand, so dachte ich, könnte Dikka ersetzen.
Durch einige spirituelle Erlebnisse bin ich im Laufe meines Lebens schon in Kontakt mit Seelen Verstorbener getreten und so suchte ich eine Tierkommunikatorin auf, um vielleicht noch ein letztes Mal mit Dikka kommunizieren zu können. Sie wollte nur seinen Namen wissen, kein Bild sehen, nichts, absolut nichts von Dikka wissen, damit ich die Glaubwürdigkeit des Gespräches nicht in Frage stelle. Auf einmal übermittelte sie mir die Ansage: „Ich werde im nächsten Jahr wieder zu Dir kommen als großer, stattlicher Rüde (Fellbeschreibung eindeutig wieder ein Akita), um Dir Dein Lachen wieder zu bringen!“ Und – typisch Akita: es gab keinen Verhandlungsspielraum in der Angelegenheit.
Ein halbes Jahr später telefonierte ich mit Julia Stapper, einer Züchterin aus Rheine, die nach meiner Recherche die schönsten Akitas für meinen Geschmack hatte. Wir waren schnell auf einer Wellenlänge. Jedoch auf meine Frage nach der nächsten Wurfplanung antwortete sie, das wäre erst Ende des Jahres, da der letzte Wurf gerade bei ihr „durch“ wäre. Aber ich hätte Glück, aus dem letzten Wurf gäbe es noch einen Rüden, der 4mal reserviert sei, jedoch aus verschiedenen Gründen nie abgeholt wurde. Ich wußte sofort: diese Akitaseele hat auf mich gewartet !!!
Eine Woche später holte ich „Gängsta“ dann ab. Es war bei uns beiden Liebe auf den ersten Blick.
Und ich beschloß, so ein kleiner Schönling MUSS Babies haben!
Gesundheitsuntersuchungen, Verhaltenstest und Zuchtzulassung, dann eine Homepage basteln – und da sind wir jetzt!




